Die Terrassen des GK

Die alte Terrassenanlage des Gambacher Kalbenstein liegt im 1941 gegründeten Naturschutzgebiet Grainburg – Kalbenstein. Die Spessart Bundsandsteinplatte trifft auf den jüngeren Muschelkalk. Trockenmauern, Steintreppen, kleinteilige Parzellen mit alten Reben (30-90 Jahre) bilden den Mikrokosmos des GK. 4 ha Sylvaner, Riesling, Müller-Thurgau und Spätburgunder werden in den Terrassen biologisch bewirtschaftet.

Kulturlandschaft- So erfüllend wie mühsam

Offen gelassene Brachen, Quitte und Weinbergspfirsich, Sträucher und Hecken, Wildkraut und Orchideen – Rückzugsort für bedrohte Tierarten und endemische Pflanzenwelt.

Ein Insekten- und Vogelparadies – Kulturlandschaft als Lebensraum.

Im Klimawandel spielt das Ringen um einen lebendigen Boden mit wasserregulierdender Vegetation eine entscheidende Rolle. Die Weinberge werden nicht bewässert, alte Rebanlagen sind im Vorteil.

Handarbeit und Handlese

Im Weinberg bedeutet das Hacke und Motorsense statt Herbizid, aufwendige Handarbeit statt Traktor, Handlese statt Vollernter. Die vielen kleinen Parzellen erfordern unterschiedliche Zeitabläufe bei der Bearbeitung. Sie werden separat gelesen und ausgebaut. Es bleibt immer wieder verblüffend wie stark sich das Mikroterroir der einzelnen Kleinstlagen unterscheidet.

Trockenmauern, Steintreppen, kleinteilige Parzellen bilden den Mikrokosmos des GK